StopArmut/ChristNet-Konferenz 2009: Erfolgreiche Durchführung

Unrecht verstehen – gerecht handeln

An der diesjährigen StopArmut-Konferenz in Bern liessen sich über 220 Teilnehmer über Handlungsmöglichkeiten im Kampf gegen die globale Armut informieren und inspirieren. Ausgerüstet mit neuem Know-How und hoch motiviert kehren sie nun ihn ihre lokalen Gemeinden zurück.

Zürich, 03. Oktober 2009 (bg.) – Im EGW Bern trafen sich heute Interessierte und Involvierte im Kampf gegen die globale Armut. Im Vordergrund standen dabei die praktischen Möglichkeiten jedes Einzelnen und die Verantwortung gerade der Christen im Kampf für soziale Gerechtigkeit.

Joel Edwards

Der für das Eröffnungsreferat geladene Leiter des internationalen Micah Challenge, Joel Edwards, konfrontierte seine Zuhörer mit der Verantwortung der Christen zur integralen Mission, welche auch die sozialen Anliegen der Armen auf der Welt mit einschliesst.

Die folgende Podiumsdiskussion beleuchtete die Frage, was die Schweiz konkret zum Erreichen der UNO-Millenniumsentwicklungsziele tut und rief dem Publikum seine persönliche Verantwortung auf dem Weg zur weltweiten sozialer Gerechtigkeit in Erinnerung.

Table ronde (premier rang) : Joel Edwards, Donata Schneider, Peter Seeberger (animateur), Martin Bühlmann, Heiner Studer, Esther Bodenmann

Am Nachmittag wurden den Teilnehmern in Workshops die nötigen Fertigkeiten für Ihren persönlichen Einsatz im Kampf gegen die globale Armut hier in der Schweiz weitergegeben.

Darüber hinaus wurde auch der StopArmut-Preis an vier Persönlichkeiten für ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit verliehen. In der Kategorie Predigt wurde Christian Ringli von der Bewegung Plus in Zug prämiert. Seine Predigt fiel durch ihre provokante und lebensnahe Art positiv auf. Den Kunstpreis durfte die junge Künstlerin Joséphine Moser für ihr Werk «Illustrated Millenium Goals» entgegen nehmen. Sie hatte die Milleniumsziele durch innovative Fotografien anschaulich dargestellt. Auch das von Martin und Claudia Leimgruber gegründete Hilfswerk «Women’s Hope International», das sich für die Verbesserung der Gesundheit von Frauen mit Geburtsverletzungen einsetzt, wurde mit dem StopArmut-Preis geehrt. Der Pionierpreis schliesslich wurde an Pia Schmid für ihren leidenschaftlichen Einsatz für die Ärmsten der Armen in Indien überreicht. Ihr Lebenswerk, das unter anderem die Gründung des Vereins JayaHo umfasst, schafft Arbeit, Hoffnung und neue Perspektiven in den Slums von Indien.

Remise du prix StopPauvreté

Die Organisatoren StopArmut, ChristNet und die Schweizerische Evangelische Allianz zeigten sich durchwegs zufrieden mit dem Verlauf der Konferenz. So liess der Leiter der StopArmut-Kampagne Peter Seeberger verlauten, er glaube die Konferenz sei ein wichtiger Impuls für die Schweiz gewesen und sie werde hoffentlich weit reichende Konsequenzen im persönlichen Leben und in den Gemeinden der Teilnehmer zeigen.

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