Tipps für Aktionen

Grundsätzliches

  • Wir wollen die Leute anregen, über ihr Konsumverhalten nachzudenken à Kommunikation ist wichtig.
  • Als Aufhänger bieten wir ihnen etwas zum Schauen, zum Lachen, zum Essen usw.
  • Wenn die Neugier geweckt ist, können wir unsere Botschaft bringen.
  • Wir schulden den Leuten nichts ausser der Liebe (Römer 11).

Wie vorgehen?

  • Bilde mit 3-4 Freunden eine Spurgruppe. Die Erfahrung zeigt: 3-4 Leute reichen, um eine markante Aktion durchzuführen (wie in Genf, s. S. 26+28).
  • Erkläre ihnen den Grundgedanken des Chouf-nüt-Tags (Zum Geleit und Aufruf an die Schweizer ChristInnen, S. 5).
  • Plant etwa 2 Wochen vor der Aktion ein Vorbereitungstreffen. ChristNet lädt zu diesem Zeitpunkt auch seine Sympathisanten aus deiner Region ein.
  • Am Vorbereitungstreffen:
    • Betet für die Vorbereitung und die geplante Aktion.
    • Tauscht zum Thema des Chouf-nüt-Tages aus.
    • Sucht mögliche Aktionsformen. Wichtig: alle Beteiligten müssen den Sinn der Aktion verstehen, sich damit identifizieren und wohl fühlen können.
    • Bestimmt, wer was bis wann macht.
  • Wenn ihr einen Strassentisch haben wollt, müsst ihr einen Standplatz reservieren und eine Bewilligung einholen. Erkundigt euch bei der Gemeinde-/Stadtverwaltung (mind. 1 Woche im Voraus).
  • Viel Spass!

Slogans

Siehe auch auf den Flyers von ChristNet:

  • Mehr als genug ist zuviel
  • Befreit die Konsumopfer
  • Sein oder haben?
  • Haben zum Sein oder Sein zum Haben?
  • Weniger Konsum, mehr Vergnügen.
  • Was haben wir in die Welt gebracht? Was können wir daraus mitnehmen?
  • Ich kaufe, darum bin ich.
  • Shop less, live more.

Aktionsideen

1.      Tisch/Wagen (Bern, S. 23f.)

  • Girlande, Plakate mit Slogans und Abbildungen zum Konsum (Gleichnis von Kamel + Nadelöhr, Gleichnis vom törichten Bauer, usw.)
  • Tee, Kaffee, Kekse zum gratis Konsumieren!
  • ?Chouf-nüt-Flyers? zum Verteilen
  • Infomaterial (Prospekte von Max Havelaar, Bio Suisse, Claro, Energieetikette, myclimate usw.)
  • Hintergrundtexte
  • Achtung: für den Tisch braucht ihr eine Bewilligung von der Gemeindeverwaltung. Der Wagen als mobiles Element ist bewilligungsfrei.

2.      Einkaufstaschen-Männer und -Frauen (Bern, S. 23f.)

  • Überdimensionierte Einkaufstasche aus Karton, in der der Aktivist umhergeht (er trägt den Karton mit Schnur über Schulter).
  • Slogans aufgeklebt.
  • Flyers in angeklebten Ständern (Hände sind nicht frei!).
  • Der Aktivist kann Slogans oder Konsumfakten (s. Flyer) in die Gassen schreien, um Aufmerksamkeit zu suchen.

3.      Konsumofper (Genf, S. 26)

  • Aktivist wird über und über mit Werbungen beklebt (Zeitschriftenseiten, die mit Klebstreifen auf Kleider geklebt werden).
  • Trägt Stange über Schultern, an der mit Papier gefüllte Einkaufstaschen mit Slogans befestigt sind.
  • Schild um den Hals: ?Konsument Nr. xxx? + Strichcode
  • Kämpft sich unter der Last seiner Konsumgüter gebeugt vorwärts.
  • Andere Aktivisten gehen mit ihm auf Passanten zu: ?Helfen Sie unserem Freund! Er ist Opfer der Konsumsucht. Er kauft alles, was die Werbung ihm empfiehlt?? o.ä.

4.      Konsumopfer 2 (noch unversucht)

  • Aktivist hat auf seinem Rücken einen Haufen voller Einkaufstaschen befestigt. Mit Slogans, wie ?Kaufen macht frei?, ?Ich kaufe und bin glücklich? ?Haben zum Sein? usw.
  • Kriecht auf allen Vieren durch die Einkaufsstrasse.
  • Ev.: Ächzt und stöhnt, schreit um Hilfe oder skandiert Slogans.

5.      Deine Ideen

  • Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Material

Von ChristNet

  • Chouf-nüt-Aufruf an die Schweizer Bevölkerung
  • Flyers zum Verteilen
  • Hintergrundtexte und Infomaterial

Von euch

  • ?Chouf-nüt-T-Shirt?: hinten grosses Logo, vorne kleines. Über Jacke anziehen.
  • ?Chouf-nüt-Einkaufstasche?: Logo und Slogan ?Ich kaufe, darum bin ich.?. Ev. gefalzt und mit Klebband zugeklebt à Die Tasche wird ganz klein, das Logo ist verdeckt. Am Morgen verteilen, damit die Konsumenten sie für ihre Einkäufe brauchen?
Authors: 

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • No HTML tags allowed.
  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Lines and paragraphs break automatically.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.