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Es gibt das Bonmot, jede Party liesse sich ruinieren, indem man anfängt, über Politik oder Religion zu debattieren. Eine Vermischung von beiden lässt man da wohl besser bleiben. Aber: Gilt das auch für unsere turbulente Zeit?

Wir leben in politisch verstörenden Zeiten. Und damit stellt sich die Frage, ob glaubwürdig Christ zu sein heute ein verstärktes politisches Bewusstsein und Engagement abverlangt. Das Bekenntnis zu einem Gott, der uns als Schöpferkraft der Welt entgegentritt, zwingt uns eigentlich zu einem bewussten Verhältnis zu dem, was in dieser Welt geschieht. Und auch das Gebot zur Nächstenliebe ist automatisch eine politische Frage. Denn wir leben nicht für uns, sondern sind eingewoben in eine Gesellschaft, deren Form stets politisch ausgehandelt wird.

Den politischen Rahmen aushandeln

Für Christen ist das Thema Glaube und Politik dennoch ein Minenfeld. Wir können nicht bestreiten, dass das Zusammenspiel von Kirche und politischer Macht Gewalt hervorgebracht und das Evangelium oft grotesk verzerrt hat. Und auch heute liesse sich mit der Frage «Was würde Jesus dazu sagen?» ohne Weiteres eine kritische Diskussion über die Rolle eines christlichen Nationalismus auf Präsidenten wie Putin oder Trump führen.

Der Raum des Politischen beschreibt die Vielfalt der Prozesse, mit der wir unser Zusammenleben als Menschen gestalten. Da Menschen nicht automatisch als absolut frei, gleich und in mündiger Einsicht in Erscheinung treten, sind Meinungsverschiedenheiten und ein Machtgefälle unvermeidlich. Das – nicht immer gewaltfreie – Aushandeln dieser Konflikte erzeugt ein politisches System, das die Machtverhältnisse institutionalisiert und zu bewahren sucht. Konflikte finden dann im Rahmen des politischen Prozesses statt. Scheitert dieser, kann es wieder zu Gewalt kommen.

Religion mit einer passgenauen Auslegung wurde oft als Machtinstrument eingesetzt, um mit dem Verweis auf eine «göttliche Ordnung» nicht nur die Quellen der Macht – «Von Gottes Gnaden» –, sondern auch die Gefügigkeit der Beherrschten zu garantieren. Erst die Säkularisierung trennte diese Sphären. Sofern politische Systeme Glaubens- und Gewissensfreiheit garantieren, sollten gläubige Menschen dies heute nicht nur respektieren, sondern geradezu schätzen. Der Botschaft des Evangeliums hat die Verflechtung mit politischer Macht nie gutgetan.

Was ist christliche Politik?

Doch durch das Abschieben des Glaubens ins rein Private entsteht eine Spannung. Der christliche Glaube ist kein individuelles Glücks- und Heilsversprechen. Er mündet in eine Sozialethik, die aus dem Aufruf zu einer liebevollen Beziehung zum Nächsten und damit auch zur Welt erwächst. Dass Menschen wie Martin Luther King Jr., Dietrich Bonhoeffer, Dorothy Day und viele andere sich vom Glauben getragen leidenschaftlich für eine Veränderung der Welt eingesetzt und dies zum Teil mit ihrem Leben bezahlt haben, macht sie zu Recht zum Vorbild. Doch auch der Glaube selbst ist oft Anlass zu politischen Konflikten und zur Gewalt.

Die Zahl der widerstreitenden Schriftauslegungen und theologischen Schwerpunkte machen es kaum möglich, eine eindeutig als «christlich» zu bezeichnende politische Haltung zu skizzieren. In Formen des sogenannten «Wohlstandsevangeliums» gilt persönlicher Reichtum als göttlicher Segen und die Armut anderer als Mangel an Segen. Andere orientieren sich an Matthäus 25,40: «Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr einem dieser geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!»

Es gibt Christen, die fossile Rohstoffe als göttliches Geschenk sehen und ihr ungezügelter Verbrauch als Gottes Wunsch. Andere orientieren sich am Gebot zur Bewahrung der Schöpfung. Manche leiten eine «bedingungslose Israelsolidarität» aus der Bibel ab, andere wiederum ihren Einsatz für die Menschenrechte der Palästinenser.

Ohne über die jeweilige theologische Stichhaltigkeit urteilen zu wollen: Wir tendieren dazu, unser Welt- und Menschenbild, das oft auch bereits politisch gefärbt ist, an die Bibel heranzutragen und uns dann von ihr bestätigen zu lassen. Zur Begründung eines politischen Engagements nutzen wir dann selektiv jene Passagen, die uns behagen.

Sollte man es daher besser sein lassen mit der christlichen Politik und doch den vom Säkularismus vorgeschlagenen Weg eines rein privaten Glaubens wählen?

Die Politik Jesu fordert uns heraus

Nun, die Einladung zur Nachfolge Christi erschöpft sich nicht in einer Bekenntnisformel. Am Leben Jesu sollten wir nicht nur Gottes Wesenszüge, sondern an seinem Beispiel auch ableiten, wie wir unsere Beziehung zu Gott, zum Nächsten und zur Welt gestalten wollen. Die altbekannte Frage «Was würde Jesus tun?» liefert uns im Alltag natürlich nicht für alle Situationen – und dazu gehören auch politische Fragen – konkrete Antworten. Doch so wie Christus selbst oft Gleichnisse verwendet und es uns bis heute überlässt, diese gemäss ihrem tieferen Sinn zu verstehen, so heisst ein ernst zu nehmender Glaube stets, sich von Christus herausfordern zu lassen.
Sich von Christus herausfordern zu lassen heisst, die eigenen Vorannahmen kritisch zu hinterfragen. Aus der Art, wie Jesus selbst lebte und mit seinen Mitmenschen umging, entnehmen wir eine Sozialethik, die zwangsläufig auch politisch wird. Je nach Situation wird es Menschen dazu bringen, bestimmte politische Positionen zu beziehen und sich entsprechend zu engagieren. Möglicherweise wird dies nicht immer deckungsgleich sein mit dem, was andere daraus ableiten.

Verhärtungen vermeiden

Dies mag man bedauern, doch vielleicht kommt in dieser Vielfalt etwas von der Freiheit und Lebendigkeit des Glaubens zum Ausdruck. Denn die Herausforderung bleibt, eine aus dem Glauben begründete politische Position nicht in eine politische Ideologie oder Programmatik verhärten zu lassen. Wann immer das Christentum dies zuliess, fiel ihm Christus irgendwann auf die Füsse. Christus kann nicht vereinnahmt werden: Wir sind es, die vereinnahmt werden sollen! Das heisst, egal wie sehr ich glaube, durch meinen Glauben zu einer definitiven politischen Haltung gelangt zu sein: Ich muss mich immer wieder neu dem in Christus offenbarten Wesen Gottes stellen. Es ist ein lebendiger Prozess, der nicht aufhört, – so wie in einer Ehe das «Ja» zueinander nicht nur einmal bei der Trauung gesprochen wird, sondern in der Praxis stets wiederholt werden muss.
Dies gilt umso mehr, weil wir ja aus der religiös motivierten Politik von anderen, die uns nicht behagt, ablesen können, dass es der Auslegungen viele gibt, und die Wahrscheinlichkeit, dass nur wir Recht haben, eher gering ist.

Christliche Politik ist nicht beliebig

Obwohl links wie rechts, Monarchie, Diktatur und auch Demokratien sich gelegentlich auf die Bibel beziehen können, folgt daraus kein politischer Relativismus. Mit der Demut, vielleicht nicht immer eindeutig die Wahrheit Gottes auf unserer Seite zu haben, stehen wir im Einklang mit Kernstellen unserer Überlieferung: Wir «ringen mit Gott» wie Jakob. Wir gestehen wie Hiob ein, dass uns vieles ratlos macht. Wir verzweifeln mit Christus in Gethsemane: «Dein Wille geschehe.» Und doch bleibt Gott kein unergründliches Geheimnis, wenn es um unsere Haltung zur Welt und zum Nächsten geht. Der Weg der Nachfolge Christi heisst, sich von seinem Handeln am Nächsten ebenso inspirieren zu lassen wie von seiner Lehre.

Ein ganzheitlich verstandenes Christentum kann sich politischen Fragestellungen nicht entziehen. Es kann aber auch nicht ignorieren, dass die Vermengung von Glaube und Politik in der Geschichte oft zu desaströsen Konsequenzen geführt hat, und wir auch heute dazu tendieren, unsere politischen Grundannahmen gemäss unserem Glauben auszuwählen. Wenn es jedoch eine Richtschnur gibt, die uns immer wieder korrigiert, dann ist es eine zentrale Person: Jesus Christus selbst.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Insist.

Titelbild von Lummi.ai

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«Schwerter zu Pflugscharen» lautet das Thema der diesjährigen StopArmut-Konferenz am 1. November in Winterthur. Eine der Fragen, die sich zu diesem Thema stellt: Welche Verbindung gibt es zwischen Armut, Gerechtigkeit und bewaffneten Konflikten? Der Prophet Micha gibt dazu in der Bibel eine interessante Antwort.

Als wir bei StopArmut das Thema «Schwerter zu Pflugscharen» zum Jahresthema wählten, erhielten wir einige überraschte Reaktionen: Warum plötzlich von Frieden sprechen? Was hat das mit Armut zu tun? Warum entfernen wir uns so weit von unserem zentralen Thema? Aber die Frage bewaffneter Konflikte ist seit Jahrtausenden eng mit Fragen zu Armut und Gerechtigkeit verbunden. Bereits vor mehr als 2500 Jahren wiesen die biblischen Propheten auf diesen Zusammenhang hin:

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Die StopArmut-Konferenz «Schwerter zu Pflugscharen» am 1. November 2025

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1 «Aber in den letzten Tagen wird der Tempelberg alle anderen Berge an Größe und Höhe überragen. Es werden dann Menschen aus allen Nationen zu ihm herbeiströmen. 2 Viele Völker werden sich auf den Weg machen und einander zurufen: ‘Kommt, wir wollen auf den Berg des HERRN steigen, zum Tempel des Gottes Israels. Dort wird er uns seine Wege lehren, damit wir so leben, wie er es möchte.’ Denn der HERR wird von Zion seine Weisungen ausgehen lassen und von Jerusalem sein Wort. 3 Dann wird er der Richter über viele Völker sein und wird mächtigen Nationen Recht sprechen, auch wenn sie noch so weit entfernt sind. Dann werden sie ihre Schwerter in Pflugscharen umschmieden und ihre Speere in Winzermesser. Kein Volk wird mehr ein anderes Volk angreifen, und keiner wird mehr lernen, wie man Krieg führt. 4 Jeder wird ungestört in seinem Weinberg und unter seinem Feigenbaum sitzen, denn es wird nichts mehr geben, wovor er Angst haben muss. So hat es der HERR, der Allmächtige, gesagt!»

Dieser kurze Abschnitt kommt sowohl im Buch Jesaja (2, 2-4) als auch im Buch Micha (4,1-5) vor. Die beiden Propheten waren fast Zeitgenossen und prophezeiten zur gleichen Zeit: während der assyrischen Invasionen (ca. 740 bis 690 v. Chr.). Sie hatten jedoch ein unterschiedliches Publikum. Während Jesaja ein Stadtbewohner war und seine Botschaft eher an den König und den Hof richtete, stammte Micha aus dem ländlichen Gebiet und sprach zu den Bürgern und dem Volk.1

Micha zeichnet das hoffnungsvolle Bild einer strahlenden Zukunft, in der alle Völker zum Berg des Herrn kommen, damit er sie lehre, was er von ihnen erwartet. Und wenn die Völker schliesslich nach Gottes Geboten leben, zeigen sich zwei Zeichen: Die Völker (auch die mächtigen) verwandeln ihre Kriegswaffen in landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, und alle kultivieren in Frieden ihre Weinberge und Feigenbäume.

Die zwei Nachweise von Frieden

Diese beiden Zeichen, des Weinbergs und des Feigenbaums, stehen für eine Vision des politischen, weltweiten Friedens: «Kein Volk wird mehr ein anderes Volk angreifen, und keiner wird mehr lernen, wie man Krieg führt.» Und für eine Vision des ganz persönlichen, alltäglichen Friedens: «Jeder wird ungestört in seinem Weinberg und unter seinem Feigenbaum sitzen, denn es wird nichts mehr geben, wovor er Angst haben muss.» In Frieden ihre Weinberge und Feigenbäume zu bebauen, das ist die grundlegendste Hoffnung Israels. Sie findet sich an mehreren Orten in der Bibel (1. Kön. 5,5; 2. Kön. 18,31; Sach. 3,10)

«Kein Volk wird mehr ein anderes Volk angreifen, und keiner wird mehr lernen, wie man Krieg führt.»

Dieser Text besagt, dass politischer Frieden und persönlicher Frieden voneinander abhängig sind. Es kann kein persönliches Wohlergehen geben, ohne eine Beendung der Militarisierung. Das Streben nach Sicherheit durch Krieg, die Suche nach (Energie-)ressourcen für Waffen – all dies kann nicht bestehen, wenn persönliche Träume von Frieden wahr werden sollen. Denn der Krieg ist gierig nach Ressourcen, Geld und Nahrung und kann nur weiterleben, indem er das persönliche Hab und Gut, das er zu schützen vorgibt, konfisziert. Umgekehrt brauchen Waffen Ungleichheit für ihre Legitimation: Sie dienen also in erster Linie dazu, eine ungerechte Ordnung aufrechtzuerhalten, diese Ordnung wieder zu kippen oder sich einfach das zu nehmen, was anderen gehört. Damit Waffen aufgeben werden können, muss eine gerechte Grundordnung bestehen. Das bedeutet auch, masslose Habgier aufzugeben.

Konsum hinterfragen

Abrüstung ist nicht der einzige Prozess, den es für Frieden braucht. Es ist auch notwendig, dass wir die Erwartungen an unsere ökonomische Situation runterschrauben. Der Text beschreibt eine einfache Lebensweise, in der jeder und jede das hat, was sie brauchen (aber nicht mehr), und die landwirtschaftliche Produktion seines Nachbarn und seiner Nachbarin respektiert. Das bedeutet, dass wir bereit sind, uns mit unseren Trauben und Feigen zufrieden zu geben, ohne zu versuchen, die Trauben und Feigen zu bekommen, die andere produziert haben. Der Prophet weiss, dass die Weinberge und Feigenbäume jedes und jeder Einzelnen nur dann in Sicherheit sind, wenn die Mächtigen sich mit den Trauben und Feigen begnügen, die sie selbst produziert haben. Die radikale Vision von Micha versteht, dass die Aufgabe unserer Militärsysteme zwangsläufig auch eine Neuausrichtung unseres Konsums sowie unserer Werte bezüglich Konsum erfordert.

Deshalb pendelt unser Plädoyer zwischen diesen drei Themen hin und her: unseren Konsum überdenken (sich mit dem eigenen Weinstock begnügen), die internationale Zusammenarbeit unterstützen (anderen das Anbauen ermöglichen) und dem falschen Versprechen der bewaffneten Sicherheit widerstehen (Schwerter zu Pflugscharen umschmieden).

Viele von uns träumen davon, in Frieden unter unseren Weinreben und Feigenbäumen zu leben. Und in unserer Gesellschaft gibt es viele, die versuchen, genau diesen Traum vom ruhigen Leben im Schatten der Feigenbäume mit dem Schutz durch ein kriegerisches System zu verbinden. Micha zeigt jedoch den tiefen und unüberwindbaren Widerspruch zwischen Schwertern und Speeren auf der einen Seite sowie Weinreben und Feigenbäumen auf der anderen Seite auf.

Ein Versprechen mit Doppelfunktion

Es stimmt, dieses poetische Versprechen Michas beschreibt eine Zukunft, die für uns schwer vorstellbar ist. Diejenigen, die es hören, haben keine Ahnung, wie sie zu der dargestellten Realität gelangen könnten. Genauso muss es übrigens wahrscheinlich den Übermittlern dieser Botschaften, also Micha und Jesaja gegangen sein. Es gibt keinen strategischen Plan dazu, keine konkrete Vorgehensweise. Das Versprechen kommt ohne Vorwarnung. Es kommt als Unterbrechung der Gegenwart. Und das Bild, das dieses Versprechen zeichnet, ist wunderschön. Es berührt die Herzen derer, die es hören, und entspricht den tiefsten Sehnsüchten nach der Gegenwart Gottes, Frieden, Ruhe.

Dieses poetische Versprechen erfüllt eine doppelte Funktion: Zum einen schafft es einen Raum der Freiheit. Es befreit uns von Kalkül, von den Erfahrungen darüber, was funktioniert oder nicht, was möglich ist oder nicht. Diese Befreiung ermöglicht es uns, über die unerklärlichen Zukunft nachzudenken, die Gott erschaffen kann. Eine Zukunft, die weit über das hinausgehen, was Menschen aufbauen können.

Die zweite Funktion des Versprechens besteht darin, die Gegenwart auf den Kopf zu stellen. Das Versprechen, das Bild davon, wie eine Zukunft sein kann, spricht davon, dass sich Dinge auch ändern können. Das aktuelle System ist nicht absolut. Für die Zeitgenossen und Zeitgenossinnen Michas waren die Invasion Assyriens, die Korruption der Richter Israels und die Gier der Mächtigen nicht absolut. Für uns heute sind Regierungen mit Expansions- und Herrschaftsgelüsten, Kriegsdrohungen und wachsende Ungleichheiten ebenfalls nicht absolut. Weder der König von Assyrien noch die korrupten Führer und Führerinnen Jerusalems noch die Präsidenten Russlands, der USA oder Chinas werden das letzte Wort haben, und ihre vereinten Kräfte werden niemals alle Macht kontrollieren können, die in der Welt am Werk ist.2

Möge dieses Versprechen uns Hoffnung für morgen und einen kritischen Blick auf das Heute geben.3

Der Artikel wurde erstmals am 23. Juli 2025 auf Französisch auf www.stoppauvrete.ch veröffentlicht.


1. Hat der „grosse Prophet” Jesaja das Orakel des „kleinen Propheten” Micha übernommen? Hat der kleine Prophet den grossen kopiert? Oder haben beide aus einem älteren Lied geschöpft? Unter Bibelwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen herrscht keine Einigkeit darüber, und ich persönlich bevorzuge die letzte Option, eines gemeinsamen Ursprungs.

2. Die doppelte Funktion des poetischen Versprechens entlehne ich BRUEGGEMANN, WALTER. „Vine and Fig Tree: A Case Study in Imagination and Criticism.” The Catholic Biblical Quarterly 43, Nr. 2 (1981): 188–204..

3. Diese Überlegungen basieren teilweise auf meiner Arbeit zum Buch Micha in Kollaboration mit dem Podcast bibletunes fr. Derzeit nehmen wir in diesem Rahmen eine Reihe wöchentlicher 10-minütiger Podcasts über Micha auf. Der Prophet Micha war es, der das „Micha-Netzwerk” inspiriert hat, dem StopArmut angehört. Die erste Folge des Podcast erschien am 8. September 2025 auf allen geläufigen Podcast-Plattformen.