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SVP als Öko-Partei: Echt jetzt?

Gerechtigkeit, Gesellschaft, Nächstenliebe, Politik, Soziales, Theologie, Wirtschaft
Lesezeit / Temps de lecture ~ 6 min

Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» bzw. über die Nachhaltigkeitsinitiative ab. Dass diese alles andere als zukunftsfähig ist, sondern einfach Probleme bewirtschaftet, zeigt der folgende Artikel.

Verkehrschaos, Kulturlandverlust, gar Klimaerwärmung – die SVP klingt neuerdings «wie ein radikaler Öko-Verband», wie die NZZ am Sonntag feststellt.1 Sogar der alte SVP-Haudegen Christoph Mörgeli entdeckt seine öko-romantische Seite: «Die Natur, die Landschaft, und das, was wir Heimat nennen, leiden …» Und: «Wenn ein überbauter Boden seine Durchlässigkeit verliert, trägt das zu Klimaerwärmung ebenso bei wie zum Verlust der Artenvielfalt (…).»2 Dabei kämpft die Partei ebenfalls verbissen gegen das wohl griffigste Instrument gegen die Zersiedelung des Landes und den Erhalt von schützenswerter Natur, nämlich das Raumplanungsgesetz. Das revidierte Gesetz wurde zwar letztlich von allen Parteien gutgeheissen und ist erst dieses Jahr in Kraft getreten, doch die Verordnung zur Umsetzung wird von der SVP mit einer Unzahl von Einwänden bekämpft.

Egal ob Greenwashing oder ein anderes Framing: Letztlich ist auch die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» eine Anti-Asyl-Initiative, das geben die SVPler sogar zu.3 Sie verfolgt also das gleiche Ziel wie die Masseneinwanderungsinitiative, die Ausschaffungsinitiative und die Durchsetzungsinitiative – und wie schon die extreme Überfremdungsinitiative, 1968 noch von der Nationalen Aktion unter James Schwarzenbach eingereicht.

Es ist unbestritten, dass das starke Bevölkerungswachstum der Schweiz – 75 % davon aus den EU- und EFTA-Staaten – Probleme verursacht. Erschwingliche Wohnungen sind mancherorts kaum zu finden, fünf Tage Pendeln ist kein Zuckerschlecken. Aber weder sind die Asylsuchenden die Ursache dafür – oder nur zu einem ganz kleinen Teil – noch ist es die Lösung, den Asylbereich erneut ins Kreuzfeuer zu nehmen.

Der Kontext

Bevölkerungswachstum

Die Schweiz ist in den letzten Jahren viel stärker gewachsen als etwa Deutschland. Das stimmt! Vor allem die Zuwanderung aus der EU war hoch: Kein anderes europäisches Land – abgesehen von den Kleinstaaten Malta, Luxemburg und Island – verzeichnete im Verhältnis einen so starken Zuwachs aus der EU. Jedoch gibt es grosse regionale Unterschiede. Gewachsen sind vor allem die Agglomerationen, die Städte selbst nur leicht, während in Berggebieten eine Abwanderung stattfindet. Ein Teil des Wachstums im Mittelland ist auch auf Binnenmigration etwa aus den Kantonen Graubünden und Tessin zurückzuführen.4 Überdies befindet sich die Schweiz auf einer europäischen «Wachstumsinsel», wie der Demograf Matthias Lerch sagt.5 Eigentlich ist es mehr als eine Insel: Ein riesiges Gebiet mit wirtschaftlich dynamischen Zentren, das von London über die Benelux-Staaten und das deutsche Rheinland, Süddeutschland und die Schweiz bis Norditalien reicht, auch bekannt unter dem Begriff «blaue Banane».6 Die Prognose des Bundesamtes für Statistik erwartet, dass im normalen Szenario – und ohne die Massnahmen der Initiative – die Bevölkerung 2055 10,5 Mio. erreicht, beim tiefen Szenario beginnt die Zahl nach einem Höchststand von 9,3 Mio. ab 2043 wieder leicht zu sinken und nur beim «hohen Szenario» werden 2055 11,5 Mio. erreicht.7

Reale Probleme ohne nachhaltige Lösungen

Die SVP spricht einige real existierende Probleme der Zuwanderung an. Doch die Initiative ist kein nachhaltiger Lösungsweg. Wäre sie eine Matheprüfung, müsste man sie wohl mit einer Drei bewerten: Überhastet geschrieben und weitgehend ohne innere Logik. Nehmen wir nur den Asylbereich: Vielleicht würde es mit einigen unethischen Kniffen gelingen, die Asylgesuche zu reduzieren und vorläufig Aufgenommene aus dem Land zu werfen. Sollte das «hohe Szenario» eintreffen, wird das aber bei weitem nicht ausreichen. Die Kündigung des Freizügigkeitsabkommens wird unumgänglich sein. Damit wird die Schweiz auch aus dem Schengen/Dublin-System mit der EU-weiten Datenbank zur Identifikation ausgeschlossen werden. Zu erwarten ist ab diesem Zeitpunkt ein starker Anstieg der Asylgesuche bei gleichzeitigem «Exodus» von EU-Bürgerinnen. Warum?

Blick nach Grossbritannien

Nachdem die Britischen Inseln im Zuge des Brexits die Verträge mit der EU gekündigt hatten, bekamen vor allem die nicht-wohlhabenden Bevölkerungsschichten wirtschaftliche Probleme. Ladendiebstähle aus Not häuften sich. Die Migration nahm nicht ab, sondern im Gegenteil stark zu. Und sie verschob sich: Während viele EU-Bürger die Insel aufgrund der durch den Brexit verursachten Unsicherheiten verliessen, kamen mehr Menschen von ausserhalb Europas, aus Indien, Pakistan oder Nigeria, und deutlich mehr Asylsuchende, mit einem Rekord von 104’000 Asylanträgen im Jahr 2024.8 Während es vor 2018 kaum Anlandungen über den Ärmelkanal in kleinen Booten gab, nutzten diesen Weg zwischen 2018 und 2025 193’000 Personen plus Dunkelziffer.9 Davon profitiert heute wiederum der Rechtspopulist Nigel Farage, der der Brexit-Kampagne mit vollmundigen Versprechungen zum Sieg verholfen hatte. Warum sollte es der Schweiz anders ergehen, zumal sie an vier EU-Länder grenzt?

Demographische Verschiebung

Die Menschen werden immer älter, gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Dieser Trend ist in ganz Europa zu beobachten und kaum umkehrbar. Damit steigt der finanzielle Druck auf die junge arbeitende Bevölkerung in Form von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Gleichzeitig wären die arbeitskräfteintensiven Branchen Alterspflege und das Gesundheitswesen allgemein mit tiefer Zuwanderung kaum noch funktionsfähig. Stand heute wurden 40 % der Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz und 25 % des Pflegepersonals im Ausland ausgebildet – auch keine faire Situation.10

Des Pudels Kern der Initiative

1970 hielt James Schwarzenbach in Sempach, dem Ort der legendären Schlacht von 1386, eine Rede: Nicht mehr Habsburger Ritter, sondern fremde Arbeiter seien es nun, die den knappen Raum der Schweiz bedrängten.11 Der Sohn eines reichen Textilfabrikanten, Bewunderer von Franco und Mussolini12 und Nationalrat der Nationalen Aktion war das Gesicht der Überfremdungsinitiative gewesen und hatte die Abstimmung kurz vor seiner Rede in Sempach nur knapp verloren. Er verstand es, die Leute zu spalten und ihre Emotionen zu wecken mit «wir gegen sie» und «wir gegen die da oben».

«Bevölkerungspolitik hierarchisiert Leben, stellt sie in eine Rangfolge. Das der hiesigen Menschen über das der Fremden, das der heutigen über das der ungeborenen, das der Reichen über das der Armen», schreibt Matthias Daum in der «Zeit».13 Mir scheint, hier liegt des Pudels ethischer Kern.

Denn genau dies wollen uns Rechtspopulisten die ganze Zeit glauben machen: Ausländer, vor allem «Asylmigranten», sind anders.

Denn genau dies wollen uns Rechtspopulisten die ganze Zeit glauben machen: Ausländer, vor allem «Asylmigranten», sind anders. Sie seien kulturell inkompatibel mit der Schweiz, eine Belastung für die Gesellschaft, viel krimineller und daher eine Gefahr für uns alle. Fazit: Wir müssten ihre Zahl begrenzen und sie rechtlich so stark von den «richtigen» Schweizern abgrenzen, wie es nur geht. Von dort ist es dann nur noch ein kurzer Weg bis zur Entmenschlichungsrhetorik des Faschismus, die Begriffe wie «Virus», «Ungeziefer» oder «artfremdes Gewächs» im Zusammenhang mit Migration salonfähig macht.14 Vielmehr sind aber Immigrantinnen und Immigranten Arbeitnehmende – so sie denn dürfen –, die ihren Arbeitgeber zufriedenstellen wollen; Mütter und Väter, die sich wünschen, dass ihre Kinder unbeschwert und mit guter Schulbildung aufwachsen; Menschen mit Ängsten und Träumen – wie wir alle. Erstaunlicherweise setzt eine sehr alte Ethik, nämlich die der jüdischen Thora, die fünf Bücher Mose in der Bibel, hier an. Wiederholt werden die Israeliten angehalten, die Ausländer gleich zu behandeln wie das eigene Volk.15 Sie sollten nicht ausgebeutet werden und durften z.B. in den Genuss der Sabbatruhe kommen – wie alle Israeliten. Die Israeliten sollten sie sogar lieben.16 Die Begründung dafür ist sehr interessant – gleiche Erfahrungen führen zu Empathie und Gleichbehandlung: «Beutet die Fremden nicht aus, die bei euch leben. Ihr wisst doch, wie es einem Fremden zumute ist, weil ihr selbst in Ägypten als Fremde gelebt habt.»17 Ob das nicht auch für die Schweiz gilt – heute ein Einwanderungsland, aber bis weit ins 19. Jahrhundert hinein ein Land der Emigration aus wirtschaftlichen Gründen?

Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, als Christ bzw. Christin hinter dieser Initiative zu stehen, die Asylsuchenden und anerkannten Flüchtlingen den Familiennachzug verwehren will18 und vorläufig Aufgenommenen jede Perspektive raubt.

Dass Ausländer mit kurzfristigen Arbeitsverträgen von der Deckelung ausgenommen und daher für Arbeitgeber attraktiv sind, lässt eine Rückkehr zum Saisonnier-Statut befürchten. Die Schweiz profitierte bis 2002 von den südeuropäischen Saisonniers – eine «fundamentale Unmenschlichkeit. Man wollte die Arbeit, nicht die Menschen. Die Hände, nicht die Seelen. Die Produktivität, nicht die Gemeinschaft.»19

Wenn nicht dies, was dann?

Wie können wir die negativen Folgen der Zuwanderung lindern, vielleicht auch die Zahl der Zuwanderer selbst abschwächen, ohne zu den problematischen Holzhammermethoden der «Nachhaltigkeitsinitiative» zu greifen?

Das ist wohl die schwierigste Frage. Ich bin kein Spezialist in Immobilienmarkt, Raumplanung oder dem Vertragswerk mit der EU. Aber mir scheint, da müsste es doch bestehende Instrumente geben, die uns dabei helfen, die Probleme menschenwürdiger zu lösen. Etwa das revidierte Raumplanungsgesetz, eine intelligente und koordinierte Planung des Infrastrukturausbaus, allenfalls die Schutzklausel des Freizügigkeitsabkommens, verbesserte Arbeitsmarktintegration von älteren Arbeitnehmenden, Langzeitarbeitslosen und Menschen aus dem Asylbereich. Das wäre doch eine lohnenswerte Challenge für all die Arbeitsgruppen und Think Tanks, die sich in der Schweiz betätigen!


1. „Märchenstunde im Heidiland“, NZZ am Sonntag vom 29.03.2026

2. „Massenzuwanderung heisst Wohlstandsverlust“, Die Weltwoche, 09.04.2026

3. So sagt Thomas Matter, das FZA sei «ein Druckmittel, damit sich wirklich etwas ändert.» Die Initiative ziele primär auf die Sozialmigration.

4. „Die Schweiz wächst stärker als Europa“. Tagesanzeiger, 28.04.2026

5. «Die Schweiz, die die Initianten im Kopf haben, gibt es nicht mehr». Watson.ch, 19.04.2026
 https://www.watson.ch/wissen/wirtschaft/469181907-initiative-zur-10-millionen-schweiz-so-entwickelt-sich-die-bevoelkerung

6. Folgende Karte zeigt gut, dass das Schweizer Mittelland bei weitem nicht der einzige dicht besiedelt Grossraum in Westeuropa ist: https://human-settlement.emergency.copernicus.eu/visualisation.php#lnlt=@50.40152,7.12353,6z&v=301&ln=0&gr=ds&lv=10000000000000000000000000000000000000011111&lo=aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa&pg=V (12.05.2026)

7. https://bevoelkerungsszenarien.bfs.admin.ch/ (12.05.2026)

8. «Nach dem Brexit verlor Grossbritannien die Kontrolle über die Migration.» Tagesanzeiger, 30.03.2026

9. Asylum statistics. https://commonslibrary.parliament.uk/research-briefings/sn01403/ (12.05.2026).

10. „Europa und die Schweiz ist abhängig von der Migration“; Watson.ch, 18.04.2026

11. «Als Bewegungsfreiheit zur Ausnahme wurde.» https://www.infosperber.ch/gesellschaft/migration/wie-viele-menschen-duerfen-kommen/ (11.05.2026)

12. «Die Schwarzenbach-Initiative» in: Eidg. Migrationskommission: «Diskurse über das Fremde», 2020

13. «Ist da noch Platz?» Zeit Nr. 18/2026 vom 03.05.2026

14. So bezeichnete James Schwarzenbach die «Fremdarbeiter» 1971 in einer Publikation. «Die Schwarzenbach-Initiative» in: Eidg. Migrationskommission: «Diskurse über das Fremde», 2020

15. 2Mo 12,49; 4Mo 15,15-16

16. 5Mo 10,19; 3Mo 19,34

17. 2Mo 23,9

18. Europäische Menschenrechtskonvention, https://www.coe.int/de/web/impact-convention-human-rights/right-to-family-life; 
UN-Kinderrechtskonvention, https://www.unicef.ch/de/wer-wir-sind/kinderrechtskonvention; Genfer Flüchtlingskonvention

19. «Ist da noch Platz?» Zeit Nr. 18/2026 vom 03.05.2026

22. Mai 2026/0 Kommentare/von Martin Züllig
https://christnet.ch/wp-content/uploads/2026/05/1298301293.jpg 956 1700 Martin Züllig https://christnet.ch/wp-content/uploads/2023/06/Logo-Christnet-2023-3240.svg Martin Züllig2026-05-22 12:09:322026-05-22 14:56:24SVP als Öko-Partei: Echt jetzt?

Nein zur Schwächung des Zivildienstes

Gerechtigkeit, Gesellschaft, Gesundheit, Politik, Soziales, Wirtschaft
Lesezeit / Temps de lecture ~ 2 min

Am 14. Juni 2026 stimmen wir über eine Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Die bürgerlichen Parteien haben eine Gesetzesänderung genehmigt, die den Zivildienst schwächen will. Gegen diese ist nun das Referendum ergriffen worden.

Der Zivildienst ist ein Erfolgsmodell. Nach langem Kampf erst 1996 eingeführt, gab er tausenden von jungen Männern die Möglichkeit, einen zivilen Dienst an der Gemeinschaft statt Militärdienst zu leisten. Zudem gibt er zahlreichen Einsatzbetrieben die Möglichkeit, notwendige Leistungen erbringen zu können.

EVP, Grüne, SP und glp lehnen die Revision ab, über die das Schweizer Volk am 14. Juni abstimmt. Verschiedenste Organisationen wie der Zivildienstverband CIVIVA waren massgeblich bei der Unterschriftensammlung für das Referendum dabei.

Die Gesetzesänderung umfasst sechs Massnahmen:

  • Mindestzahl von 150 Diensttagen, auch nach Absolvierung eines Teils des Militärdienstes.
  • Faktor 1,5 Zivildiensttage pro Militärdiensttag gilt auch für Unteroffiziere und Offiziere.
  • Keine Einsätze, die ein Human-, Zahn- oder Veterinärmedizinstudium erfordern.
  • Keine Zulassung von Armeeangehörigen mit 0 Restdiensttagen. Es ist also keine Umgehung der Schiesspflicht mehr möglich.
  • Jährliche Einsatzpflicht ab Zulassung, womit der Dienstleistungsrhythmus demjenigen von Militär- und Zivildienst angeglichen wird.
  • Pflicht, den langen Einsatz spätestens im Kalenderjahr nach der rechtskräftigen Zulassung abzuschliessen, wenn das Gesuch während der RS gestellt wurde. In der bisherigen Gesetzgebung konnte er auch später erfolgen.

Diese Massnahmen haben unterschiedliche Auswirkungen, doch in der Gesamtheit sind sie einschneidend. Bundesrat und Parlamentsmehrheit rechnen damit, dass es mit diesen Massnahmen 40 Prozent weniger Zivildiensttage geben wird. Sollte dieses Ziel nur annähernd erreicht werden, wäre damit auch der Armee selbst nicht gedient. Vielmehr würde das Risiko bestehen, dass viele auf den „blauen Weg“ ausweichen würden. Die Rechnung des Bundes wird also nicht aufgehen.

Entscheidend ist allerdings, dass es heute und in Zukunft mehr als genügend Armeeangehörige gibt und geben wird. Die Zahlen des Bundes zeigen dies klar auf. Der Effektivbestand der Armee ist bei rund 146‘700, während der Bestand, der gesetzlich festgelegt ist, bei 140‘000 liegt. Somit kann die Gesetzesrevision nur so verstanden werden, dass man die Bedingungen für den Zivildienst bewusst verschlechtern will.

Unser Land braucht eine Armee, sie braucht einen Zivilschutz für Männer, die militärdienstuntauglich sind, aber ganz besonders auch einen Zivildienst, der den betroffenen jungen Männern dient und den Einsatzbetrieben vor allem im Sozial- und Gesundheitswesen, im Umweltbereich, im Schulbereich die nötige personelle Unterstützung bringt.

Die heutige Lösung ist gut. Das Gewissen lässt sich nach wie vor nicht ernsthaft prüfen. Wer einen im Vergleich zum Militärdienst um 50 Prozent längeren Zivildienst leistet, belegt dass die Motivation für den Zivildienst ernsthaft ist.

19. Mai 2026/0 Kommentare/von Heiner Studer
https://christnet.ch/wp-content/uploads/2026/05/zivildienst_pexels_293819023_DE.jpg 956 1700 Heiner Studer https://christnet.ch/wp-content/uploads/2023/06/Logo-Christnet-2023-3240.svg Heiner Studer2026-05-19 12:02:282026-05-19 12:05:35Nein zur Schwächung des Zivildienstes

Glaube, Liebe, Hoffnung – Von alten Tugenden und neuen Krisen

Dossier: Christliche Werte – gesunde Demokratie?, Dossiers, Gesellschaft, Politik, Soziales, Theologie
Lesezeit / Temps de lecture ~ 12 min

Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges ist klar: Die Brandherde in dieser Welt sind nicht gelöscht, sondern neu aufgeflammt, und stürzen uns von einer Krise in die nächste. Was ist die Aufgabe der Christinnen und Christen darin? Und: wo bleibt die Hoffnung in dieser Situation?

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15. Mai 2026/1 Kommentar/von Prof. Dr. Christine Schliesser
https://christnet.ch/wp-content/uploads/2026/05/pexels-cottonbro-7243778-scaled.jpg 1440 2560 Prof. Dr. Christine Schliesser https://christnet.ch/wp-content/uploads/2023/06/Logo-Christnet-2023-3240.svg Prof. Dr. Christine Schliesser2026-05-15 12:03:552026-05-15 12:19:55Glaube, Liebe, Hoffnung – Von alten Tugenden und neuen Krisen

Demokratie erfordert «Liebe zum Gegner»

Dossier: Christliche Werte – gesunde Demokratie?, Dossiers, Entwicklung, Gerechtigkeit, Gesellschaft, Soziales, Theologie
Lesezeit / Temps de lecture ~ 4 min

Die Demokratie ist keine Selbstläuferin. Sie ist ein Garten, der tägliche Pflege benötigt. Dies war das Fazit der Forumsveranstaltung «Demokratie unter Druck – was heisst das für Christinnen und Christen?» vom 2. Mai, die ChristNet zusammen mit der HF TDS, dem Bienenberg, der Evangelischen Allianz (SEA), der Insist Consulting und der VBG in Aarau durchführte.

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4. Mai 2026/0 Kommentare/von Roman Sohrmann
https://christnet.ch/wp-content/uploads/2026/05/024-IMG_4438-KnutBurmeister-scaled.jpg 1707 2560 Roman Sohrmann https://christnet.ch/wp-content/uploads/2023/06/Logo-Christnet-2023-3240.svg Roman Sohrmann2026-05-04 12:34:522026-05-04 17:56:03Demokratie erfordert «Liebe zum Gegner»

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