Gemeinsamer Aufstand gegen die Armut
Trotz globaler Bemühungen lebt weltweit immer noch jeder zehnte Mensch in extremer Armut – 826 Millionen Menschen mit weniger als 3 US-Dollar pro Tag. Kriege, Krisen und Katastrophen verschärfen die Lage. Gleichzeit wird vielerorts bei der Entwicklungszusammenarbeit gespart, auch in der Schweiz. Welche Lösungsansätze gibt es in diesem angespannten Klima, um extremer Armut zu begegnen? Wo braucht es politische Veränderungen? Und welchen Beitrag können Christinnen und Christen dazu leisten?
An der StopArmut-Konferenz am 31. Oktober 2026 in Basel suchen die Teilenehmenden gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten gegen die Armut. Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Stimmen aus Forschung, Politik, Kirchen und Zivilgesellschaft.
Unter dem Thema « Arme Welt – Wie weiter? Wie globale Armut uns prägt und wir gemeinsam dagegen aufstehen können » gehen die Teilnehmenden Fragen der globalen Armutsbekämpfung nach, dem Kernthema der StopArmut Kampagne, die vom Dachverband christlicher Entwicklungsorganisationen Interaction getragen wird.
Im Jahr 2015 verabschiedeten 193 Staaten gemeinsam die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Das ambitionierte Erste davon SDG 1: Keine Armut – bis 2023 soll weltweit kein Mensch auf der Welt mehr in extremer Armut leben. Heute stellt sich die Frage: Was ist aus diesem gemeinsamen Aufbruch gegen die Armut geworden? Was bedeutet es, in einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt verantwortungsvoll zu handeln, für eine gerechtere Zukunft für alle?
«Über Katastrophen wie Waldbrände, Erdbeben und Überschwemmungen auf der Welt wird in den Medien viel berichtet. Auch darüber, wie viele Menschen dabei sterben. Das ist gut so. Aber über die globale Armut, also die schlechten Lebensbedingungen vieler Menschen, und dass deshalb auch viele Menschen sterben, wird nur selten in den Medien berichtet», sagt Christoph Hochuli, der als EVP-Grossrat Basel-Stadt an der diesjährigen StopArmut Konferenz referiert.
Das erwartet die Teilnehmenden
Auf dem Programm der Konferenz stehen praxisnahen Referate von Personen aus der Forschung, Politik, NGOs, Kirchen und Zivilgesellschaft, eine künstlerische Umrahmung mit den Strassenchor Surprise, eine Tischmesse mit Organisationen, die sich weltweit für Armutsbekämpfung einsetzen, ein Mittagessen und Pausenverpflegung, die im Konferenzticket inbegriffen sind, wie auch Vernetzungs-und Austauschmöglichkeiten über den ganzen Tag verteilt.
ChristNet gehört zu den Gründern der StopArmut-Kampagne, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreiche Sensibilisierungsarbeit zu gerechten Nord-Süd-Beziehungen leistet. An der diesjährigen Konferenz sind wir im OK und mit einem Büchertisch an der Konferenz präsent.


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